Gemeindereferentin

Carolin Burkardt, Gemeindereferentin

Carolin_Burkardt.jpgWas hat mein Leben geprägt? 
Ursprünglich stamme ich aus der Nähe von Fulda. Meinen ersten Beruf, Heilerziehungspflege, habe ich im Franziskuswerk Schönbrunn erlernt. Zusätzlich habe ich die Zusatzqualifikation „Menschen mit geistiger Behinderung seelsorglich zu begleiten“ dort erworben. Ein halbes Jahr lebte ich in Brasilien. Später studierte ich an der Fachakademie für Religionspädagogik, im Margarethe-Ruckmich-Haus, in Freiburg, Religions-pädagogik.

Was hat mich motiviert diesen Beruf zu ergreifen?
Als Jugendliche habe ich Religionspädagogik-Studentinnen sowie Gemeindereferenten und durch sie die Vielfalt des Berufes kennen gelernt. Als sich dann für mich die Möglichkeit ergab in Freiburg Religionspädagogik zu studieren, brauchte ich nicht mehr lange darüber nachzudenken.
Es heißt „Glaube wird von Glaubenden weiter gegeben“. Dies findet statt wenn Eltern an ihre Kinder, Kommunion- und Firmhelfer an ihre Kommunion- und Firmgruppen, PGR’s an und in der Pfarrgemeinde, sowie in den unterschiedlichsten kirchlichen Gruppierungen auf unterschiedlichste Weise in der katholischen Kirche, die Botschaft des Evangeliums, die Art wie der Glaube gelebt wird, weitergegeben wird. Genau diese Vielfalt und Unterschiedlichkeit, in der Art wie der Glaube differenziert in der katholischen Kirche gelebt und immer wieder neu gestaltet wird, reizt mich an dem Beruf.
Ich finde es total interessant diese Glaubensvielfalt in Gesprächen zu erleben und Aktionen/ Projekte mitzugestalten, sowie auch die Glaubensvielfalt von der wissenschaftlichen pastoralen Seite zu reflektieren und in die Arbeit mit einzubeziehen. Hierzu arbeite ich sehr gerne mit der Sinus-Milieu-Studie. Diese Studie wird regelmäßig von der Deutschen Bischofskonferenz in Auftrag gegeben um zu erfahren, wie die einzelnen Milieus in Deutschland z.B. über die Kirche denken und ihre Seelsorger sehen und wahrnehmen, z.B. als Animateur, Entertainer etc. Interessant finde ich auch die ganz konkrete Seelsorge in Einzelgesprächen, Menschen in ihren Höhen und Tiefen des Lebens begleiten zu dürfen.

Welche Motivation führt mich gerade nach Scheyern?
Die Außenwirkung des Solidarverbandes in Verbindung mit dem Kloster Scheyern, hat mich motiviert, mich auf diese Stelle zu bewerben.
Ich kann mir gut vorstellen und durfte dies nun auch schon in meinen ersten Arbeitswochen erfahren, dass die oben beschriebene Glaubensvielfalt im Solidarverband Scheyern-Gerolsbach-Niederscheyern, geprägt durch das Kloster Scheyern, das Arbeitsfeld sehr spannend und vielfältig macht. Ich freue mich die Arbeitsbereiche meines Vorgängers Johannes Seibold zu übernehmen und zu gestalten, sowie punktuell in der Sterbe-, und Trauerbegleitung mitzuarbeiten und wenn es erwünscht ist, auch Beerdigungen zu übernehmen.
Ich freue mich Sie und die Vielfalt des Solidarverbandes kennen zu lernen.